Seonmudo – Zen-Kampfkunst-Weg
Seonmudo (oder auch SunMuDo) bedeutet übersetzt „Zen-Kampfkunst-Weg“. Seonmudo geht auf eine jahrhundertealte, wehrhafte, mit dem chinesischen Kung-Fu verwandte Mönchstradition zurück. Sie wurde vor allem in Süd-Korea im Ausbildungs-Tempel Golgulsa überliefert. Ihr Ziel ist es, nicht nur die Selbstverteidigung im klassischen Sinne zu lehren, sondern die dort vermittelten Kampfkunsttechniken zu nutzen, damit der Praktizierende dem tiefsten Kern seines Wesens, seiner wahren Natur näher kommt.
Seonmudo kombiniert Zen-Meditation, Yoga, Taiji und Qi-Gong mit traditionellen koreanischen Kampfkünsten. Seine energievolle und dynamische Vorgehensweise fördert die Beweglichkeit und Flexibilität des Körpers. Das aufmerksame und regelmäßige Üben verbessert den Gleichgewichtssinn sowie die Harmonie zwischen Körper und Geist. Es kräftigt die Muskulatur und hilft Rücken- und Gelenkschmerzen vorzubeugen, bzw. diese zu lindern.
